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ALP-Lesekiosk für Grundschullehrkräfte

ALP-Lesekiosk für Grundschullehrkräfte

Am 19.01.2022 fand erstmalig der ALP-Lesekiosk für Grundschullehrer*innen statt. Die unter dem Titel "ALP...

Autorenlesung am 25.01.2022 um 10.30 Uhr

Online-Lesung mit Rainer Wekwerth aus Ghostwalker

Wenn Gamer zu Ghostwalkern werden - eine Geschichte über Datendiebstahl in den virtuellen Welten...

Neuer Artikel zu boys & books

Die Empfehlungslisten von boys & books finden Eingang in Bibliotheken und werden als Orientierungshilfe in der Bibliotheksarbeit verwendet. So ist...

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Leseförderung in Schulen

Schulen und Lehrer*innen haben die wichtige Aufgabe, die Entwicklung der Lesekompetenz ihrer Schüler*innen zu unterstützen, d.h. ihnen basale Fertigkeiten zu vermitteln, aber auch ihre Leselust und Lesefreude zu stärken. Der Lebensraum Schule bietet dafür viele Möglichkeiten. In diesem Bereich präsentieren wir Ihnen unterrichtspraktische Vorschläge, wie eine systematische Leseförderung in und außerhalb des Unterrichts gestaltet werden kann.

Der Fokus unserer Angebote liegt auf der Förderung des Leseinteresses, d.h. der Leseanimation, da sie den Aufbau der Lesekompetenz in starkem Maße mitbestimmt. Denn: Nur wer gerne liest, wird viel und dadurch besser lesen!

Während die Ziele der Leseförderung genderübergreifend betrachtet werden können, sollten die Maßnahmen und Methoden dazu genderspezifisch eingesetzt werden. 
„Die kognitiven Komponenten (Leseflüssigkeit, Textverstehen) können prinzipiell gender-übergreifend gefördert werden; für die Förderung von Lesemotivation und Lesefreude sowie die Etablierung stabiler Lesegewohnheiten und lesebezogener Kommunikationsfähigkeiten sollten jedoch entwicklungsspezifische Gender-Unterschiede berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere die Verfahren der Leseförderung, die bei Rosebrock und Nix als Vielleseverfahren und Verfahren der Leseanimation beschrieben sind. […] Anders gesagt: boys & books will vor allem die offenen Leseförder-Formate unterstützen (und als festen Bestandteil eines ganzheitlichen Lesecurriculums an Schulen etablieren), die auf die langfristige Verankerung des (Buch-)Lesens als festen Bestandteil der schulischen und außerschulischen Medienpraxis von Kindern und Jugendlichen zielen – und damit einen wichtigen Baustein in der Lesesozialisation darstellen, der heute in Familien und außerschulischer Freizeit oft nicht mehr naturwüchsig abläuft.“ (Garbe 2018: Attraktive Lesestoffe (nicht nur) für Jungen, S.30)