Buchcover That’s not my name

Ein Mädchen erwacht nach einem vermeintlichen Autounfall ohne Erinnerung und wird in die Obhut ihres...

Ein Mädchen erwacht nach einem Autounfall ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben. Die Polizei übergibt sie an ihren Vater, der ihre Identität mit Dokumenten beglaubigen kann. Dem Mädchen fallen jedoch immer mehr Unstimmigkeiten auf. Zeitgleich sucht der sympathische Junge Drew verzweifelt nach seiner Freundin, die nach einem Streit spurlos verschwunden ist, und für deren Verschwinden er verantwortlich gemacht wird. Ein packender Page-Turner, der auch Lesemuffel begeistert!

BuchtitelThat’s not my name
AutorMegan Lally, Stefanie Frida Lemke
GenreKrimi & Thrill
Lesealter14+
Umfang380 Seiten
VerlagCarlsen
ISBN978-3-551—58596-7
Preis17,00 €
Erscheinungsjahr2025

Ein Mädchen erwacht nach einem vermeintlichen Autounfall ohne Erinnerung und wird in die Obhut ihres Vaters gegeben, der sie Mary nennt. Der Vater bringt sie in ein abgelegenes Blockhaus in den Bergen, wo Mary zunächst lebt. Sie beginnt, an ihrer Identität zu zweifeln. Der Vater erzählt ihr, dass sie nach der 9. Klasse die Schule verlassen hat und dass ihre Mutter verstorben ist. Doch während er ihr diese Geschichten präsentiert, hat Mary Flashbacks, die Erinnerungen an ihre Mutter zeigen und die seine Erzählungen in Frage stellen. Bei einem Ausflug an die Küste in einen Secondhand-Shop wird Mary schließlich von einer Passantin als vermisstes Mädchen Lola vermeintlich erkannt, und diese Information wird der Polizei gemeldet. Mary erkennt mit zunehmender Handlung, dass Wayne nicht ihr Vater sein kann.Zeitgleich dazu befindet sich die männliche Hauptfigur Drew in einer brenzligen Situation. Seit Wochen ist seine Freundin Lola verschwunden. Er wird von seinen Freunden diffamiert und setzt sich von Seiten der Stadtgemeinschaft dem Verdacht aus, der Täter zu sein. Sheriff Roane ist besonders von Drews Schuld überzeugt, und auch Roanes Tochter, die beste Freundin von Lola, glaubt zunächst an Drews Täterschaft, wird aber schließlich von ihm umgestimmt.Gemeinsam mit ihr und seinem besten Freund Max begibt sich Drew auf die Suche nach Beweisen für Lolas Verschwinden. Sie brechen in die Polizeistation ein, um Notrufaufnahmen zu hören, und erfahren von der Zeugin, die Lola in einem Restaurant gesehen hat. Diese Hinweise führen sie auf die Spur, die bis zur Blockhütte führt, in der Mary gefangen gehalten wird. Drew bricht allein auf, um sie zu befreien.In einem dramatischen Showdown gelingt es Drew, Mary, zu retten, während Wayne, der als Serientäter entlarvt wird, stirbt. Doch trotz dieser Rettung ist es zu spät für Drews Lola, die dem Serienmörder bereits zum Opfer gefallen ist. Drew kann nur das Mädchen ohne Erinnerung, das eigentlich Madison heißt und das Lola zum Verwechseln ähnlich sieht, retten.

Eine Leseprobe ist verfügbar.

That’s not my name ist ein fesselnder Roman, der besonders leseschwache Jugendliche dazu anregen kann, ein Buch in die Hand zu nehmen und sich auf eine spannende Geschichte einzulassen.Der erste Blick auf das einladende Cover zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich: Ein dunkel gehaltener Hintergrund mit einer Blockhütte im Wald, deren Fenster erleuchtet sind, lässt die Neugier der Lesenden wachsen. Der Titel in roter Schrift sticht hervor und weckt das Interesse, mehr über die Handlung zu erfahren. Dazu gibt der Klappentext nur einen kleinen Einblick in die Geschichte, was die Lesenden dazu verleitet, sofort in das Buch eintauchen zu wollen.Die Geschichte entfaltet sich durch zwei Handlungsstränge, die nach jedem Kapitel wechseln. Im ersten Strang erwacht ein Mädchen nach einem vermeintlichen Autounfall ohne Erinnerung und wird in die Obhut ihres Vaters gegeben, der sie Mary nennt. Der Vater bringt sie in ein abgelegenes Blockhaus in den Bergen, wo Mary zunächst lebt. Sie beginnt, an ihrer Identität zu zweifeln. Der Vater erzählt ihr, dass sie nach der 9. Klasse die Schule verlassen hat und dass ihre Mutter verstorben ist. Doch während er ihr diese Geschichten präsentiert, hat Mary Flashbacks, die Erinnerungen an ihre Mutter zeigen und die seine Erzählungen in Frage stellen. Bei einem Ausflug an die Küste in einen Secondhand-Shop wird Mary schließlich von einer Passantin als vermisstes Mädchen Lola vermeintlich erkannt, und diese Information wird der Polizei gemeldet. Mary erkennt bei fortschreitender Handlung, dass Wayne nicht ihr Vater sein kann und wird letztlich von Drew gerettet. Es stellt sich heraus, dass Mary eigentlich Madison heißt. Die Erzählweise im Roman ist in diesem Zusammenhang von der Autorin geschickt gewählt: Durch das personale Erzählen bleibt der Lesende stets auf dem gleichen Informationsstand wie Madison. Dieser kann somit stets die zunehmende Gefahr, in der sich die Protagonistin befindet, nachvollziehen und empfinden, was die Spannung erhöht und zur Identifikation mit der Figur und zum Weiterlesen einlädt. Im zweiten Handlungsstrang befindet sich Drew in einer brenzligen Situation. Seit Wochen ist seine Freundin Lola verschwunden. Er wird von seinen Freunden diffamiert und setzt sich von Seiten der Stadtgemeinschaft dem Verdacht aus, der Täter zu sein. Sheriff Roane ist besonders von Drews Schuld überzeugt, und auch Roanes Tochter, die beste Freundin von Lola, glaubt zunächst an Drews Täterschaft, wird aber schließlich von ihm umgestimmt. Gemeinsam mit ihr und seinem besten Freund Max begibt sich Drew auf die Suche nach Beweisen für Lolas Verschwinden. Sie brechen in die Polizeistation ein, um Notrufaufnahmen zu hören, und erfahren von der Zeugin, die Lola vermeintlich in einem Restaurant beim Secondhand-Shop gesehen hat. Diese Hinweise führen sie auf die Spur, die bis zur Blockhütte führt, in der Madison gefangen gehalten wird. Während seine Begleiter zurückbleiben, bricht Drew allein auf, um seine Lola zu befreien. Drew ist eine sympathische Hauptfigur, mit der man ebenfalls mitfiebern kann. Als Lesender ist man von Drews Unschuld überzeugt und dabei stets voller Hoffnung, dass er seine verschwundene Freundin doch wiederfindet. Der dramatische Showdown, in dem Drew Madison rettet, während Wayne als Serientäter entlarvt wird, sorgt für einen spannenden Abschluss. Drews Geschichte endet ohne Happy End. Seine Freundin ist dem Serienmörder zum Opfer gefallen. Dieses unerwartete Ende schockiert den Lesenden, erzeugt Mitleid und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Roman in Erinnerung bleibt.Die Sprache des Romans ist durchweg einfach und zugänglich. Mit einem klaren Satzbau und einer leicht verständlichen Lexik ermöglicht die Autorin es den Lesenden, der Handlung mühelos zu folgen. Glaubhafte Dialoge und eine nachvollziehbare Erzählweise tragen dazu bei, dass die Geschichte lebendig wird und die Lesenden sich schnell in die Charaktere hineinversetzen können.That’s not my name ist ein intensiver Pageturner, der durch seine spannende Handlung und die zugängliche Sprache besticht. Der Roman eignet sich hervorragend für leseschwache Jugendliche, die eine packende Geschichte erleben möchten, ohne sich mit komplexen Texten auseinandersetzen zu müssen. Die Kombination aus Spannung, Identifikationspotential und einem tragischen Ende macht diesen Roman zu einer absolut empfehlenswerten Lektüre.

Der Roman ist als private Lektüre für Jugendliche ab 14 vollends zu empfehlen. Vor allem Jungen, die insgesamt selten und wenig lesen, werden Freude am Roman haben, da die einzelnen Kapitel kurz sind und sich somit schnell ein Lesefortschritt bzw. Leseerfolg einstellt. Die Handlung ist sehr spannend. Der Roman ist ein Pageturner, sodass das Ende der Geschichte zügig erreicht ist. 

Im schulischen Kontext bietet sich der Roman als Klassenlektüre zwar für leseschwache Klassen an, jedoch ist er derzeit nur für 17 Euro verfügbar.  

Der Roman eignet sich sicherlich am besten als freie Lektüre im schulischen Kontext. Der Roman sollte in der örtlichen Schulbücherei nicht fehlen. Ist der Roman in den Bestand der Schulbücherei aufgenommen, so kann er auch bei einem leseanimierenden Verfahren (beispielsweise einem Book-Slam oder der Erstellung eines Buch-Trailers) eingesetzt zu werden.